[Artikel] Zwischen gestern und heute: Flug Werk FW 190 A-8/M – D-FWMV

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[Artikel] Zwischen gestern und heute: Flug Werk FW 190 A-8/M – D-FWMV

Beitrag von Uwe » Sa 5. Nov 2016, 00:00

Kategorie: Flugzeuge mit Geschichte(n)

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Als im Jahr 2012 Gerüchte die Runde machten, in Braunschweig wird ein Nachbau der legendären Focke-Wulf Fw 190 montiert, mochte man es gar nicht glauben. Eine „190“ in Braunschweig? Das wäre schon eine kleine Sensation. Nicht nur die Freunde von Oldtimer-Flugzeugen und Warbirds im LCBS waren begeistert. Dass es sich dabei „nur“ um einen Bausatz der Firma Flug Werk handeln konnte, war klar, denn die einzige aus Originalteilen aufgebaute Focke-Wulf Fw 190 war in den USA beheimatet.
Aber über der Braunschweiger FW 190 lag ein Mantel des Schweigens, zumindest konnte man diesen Eindruck gewinnen. Weder in den einschlägigen Fachzeitschriften, noch in den in der Regel gut informierten Internet-Foren der Warbird-Szene gab es irgendeine Info - bis der LCBS im August 2013 das erste Foto der D-FWMV in Braunschweig zeigte. Damit war die Braunschweiger „FW 190“ endgültig aus ihrem "Schattendasein" wieder ins Licht der Öffentlichkeit gerückt worden!


Das historische Vorbild

Die Focke-Wulf Fw 190 wurde Ende der 30er Jahre als einsitziges Jagdflugzeug entwickelt und sollte neben dem bisherigen Standard-Jäger der deutschen Luftwaffe, der Messerschmitt Bf 109, in großer Zahl bei den Jagdverbänden zum Einsatz kommen. Später wurde sie auch erfolgreich als Jagdbomber und Schlachtflugzeug, sowie als Nachtjäger und Aufklärer eingesetzt. Mit ihrem luftgekühlten BMW-Doppelsternmotor und der breiten Spurweite des Fahrwerks unterschied sich die FW 190 nicht nur im Erscheinungsbild, sondern auch insbesondere in puncto Robustheit grundlegend von der Bf 109.

Die Entwicklung der Fw 190 begann Anfang 1938 unter Leitung des Focke-Wulf-Chefkonstrukteurs Kurt Tank in Bremen. Die Maschine wurde als freitragender Tiefdecker in Ganzmetall-Halbschalenbauweise ausgelegt, der von einem luftgekühlten doppelreihigen BMW-Sternmotor angetrieben wurde.
Am 1. Juni 1939 fand der Erstflug des ersten Prototypen der Fw 190 in Bremen statt (Registrierung: D-OPZE). Als Antrieb diente der 14-Zylinder-Doppelsternmotor BMW 139 mit einer Startleistung von 1.550 PS. Der Prototyp zeigte bereits sehr gute Flugleistungen, litt aber lange Zeit unter Kühlungsproblemen der hinteren Zylinderreihe des Sternmotors. Abhilfe schaffte ein Kühlergebläse, das auch nach der Verwendung des BMW 801 als Standardtriebwerk der Fw 190 ein charakteristisches Merkmal der Maschine blieb.
Mit der Verwendung des leistungsstärkeren BMW 801 mit 1.600 PS wurden Anpassungen der Zelle notwendig, u. a. wanderte das Cockpit nach hinten und die FW 190 erhielt ihr endgültiges Aussehen.

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Focke-Wulf Fw 190 Rekonstruktion im Luftfahrtmuseum Hannover-Laatzen. Beim Aufbau wurden Teile der Firma Flug Werk verwendet.


Nachdem der neue Flugzeugtyp ab Ende 1940 durch die Luftwaffenerprobungsstelle in Rechlin einsatzfähig gemacht wurde, war ihr Erscheinen Mitte 1941 an der Kanalfront eine unangenehme Überraschung für die Britische Royal Air Force (RAF).
Mit der Steigerung der Produktionszahlen befand die Fw 190 nach und nach an allen Fronten - vom Eismeer bis Afrika und vom Atlantik bis Russland – im Einsatz. Neben ihren hervorragenden Flugeigenschaften als Jagdflugzeug (zumindest in tiefen und mittleren Höhen) zeichnete sie sich bald auch als Jagdbomber (Jabo) und Schlachtflugzeug aus. Die Verwendung in diesen Rollen wurde durch diverse Umrüstsätze möglich.

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Einige Instrumente der Fw 190 in Hannover-Laatzen.


Mit der meistgebauten Version A-8 kam auch eine leistungsstärkere Variante des BMW 801 mit 1.730 PS zum Einsatz, der zu einer Höchstgeschwindigkeit von 644 km/h führte. Ausserdem wurde das Triebwerk mit Systemen ausgestattet, die zu einer erheblichen, wenn auch kurzfristigen, Steigerung der Motorleistung führten. Auf Basis einer Methanol-Wassereinspritzung konnte eine Leistung von über 2.000 PS erreicht werden. Äußerlich war die Version A-8 u. a. an ihren neuen, paddelförmigen Propellerblättern aus Holz zu erkennen.
Im Laufe des Krieges erfuhr das Modell weitere Leistungssteigerungen in Bezug auf Motorisierung und Bewaffnung. Daraus resultierten weitere Varianten der Fw 190, bis hin zu den D-Varianten mit dem flüssigkeitsgekühlten Junkers Jumo 213 Reihenmotoren und der Höhenjäger-Version Ta 152.


Die Neuauflage - Flugwerk FW 190 A-8/N

Die Firma Flug Werk GmbH wurde im Jahr 1996 gegründet. Bis zum Erstflug der ersten FW 190 dauerte es 8 Jahre. Insgesamt wurden 20 Bausätze der Flug Werk FW190 A-8/N erstellt. Die Gesellschaft wurde 2014 aufgelöst.
Die Baupläne wurden in jahrelanger Arbeit aus den Originalunterlagen, soweit sie noch vorhanden waren (ca. 65%), und Vermessungen von Wracks rekonstruiert. Im Ergebnis entspricht der Aufbau der FW 190 weitestgehend dem Original, wie es sich auch bei den Abmessungen und technischen Daten zeigt. Lediglich bei sicherheitsrelevanten Systemen wurden dort, wo es nötig war, Anpassungen vorgenommen und das Triebwerk musste durch ein anderes Aggregat ersetzt werden. Die Räder wurden vom Bugrad der Boeing 737 "entliehen". Durch die fehlende Bewaffnung und Panzerung des Nachbaus ergibt sich auch ein wesentlich geringeres Abfluggewicht (3,45 t zu 4,30 t).

Abmessungen Focke Wulf Fw 190 A-8 / Flug Werk FW 190 A-8/N
• Spannweite: 10,50 m
• Gesamtlänge: 8,95 m
• Gesamthöhe: 3,95 m
• Spurweite: 3,50 m
• Flächeninhalt: 18,30 m

Da keine originalen BMW 801 Sternmotoren mehr zu Verfügung stehen, wurde für den Nachbau ein chinesischer Lizenzbau des ursprünglich in der Sowjetunion entwickelten Sternmotors Schwezow Asch-82 verwendet. Dieses Triebwerk weist zum BMW 801 in Bezug auf Abmessung, Gewicht und Leistung fast identische Daten aus:

Technische Daten Schwezow Asch-82 (Flug Werk FW 190)
• Zylinder: 14, luftgekühlt, Doppelstern (zwei 7-Zylinder-Sterne)
• Bohrung: 155,5 mm
• Hub: 155,0 mm
• Hubraum: 41,2 l
• Länge: 2010 mm
• Durchmesser: 1300 mm
• Trockenmasse: 1020 kg
• Startleistung: 1.900 PS (1.397 kW) bei 2600/min (höchstens 5 min)

Technische Daten BMW 801 D-2 (Focke-Wulf Fw 190)
• Zylinder: 14, luftgekühlt, Doppelstern (zwei 7-Zylinder-Sterne)
• Bohrung: 156 mm
• Hub: 156 mm
• Hubraum: 41,8 Liter
• Länge: 2.006 mm
• Durchmesser: 1.290 mm
• Trockenmasse: 1.010 kg
• Startleistung: 1.730 PS (1.272 kW) Startleistung in Meereshöhe bei 2.700 min−1


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Schwezow ASch-82 (Flugwerft des Deutschen Museums in Oberschleißheim)


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BMW 801 (Flugwerft des Deutschen Museums in Oberschleißheim)


Die Geschichte der D-FWMV

Die erste Flug Werk FW 190 A-8/N erhob sich am 29.10.2004 in die Luft. Im Jahr 2005 wurde der 10. Bausatz mit der Konstruktionsnummer 990009 an die Spitfire LTD in Duxford (UK) geliefert. Tom Blair baute die Maschine in Anlehnung an die historische Werknummer WkNr. 980554 auf, die im Dezember 2006 ihren ersten Motorentestlauf absolvierte. Anfang 2008 wurde sie unter der Kennung G-FWAB registriert, aber sie bekam in England keine Zulassung für den Flugbetrieb. Nachdem die Maschine eine Zeit lang in Duxford ausgestellt wurde, erwarb sie die Firma MeierMotors in Freiburg im Kundenauftrag. Im Jahr 2010 wurde die FW 190 bei MeierMotors wieder aufgebaut und erhielt die zivile deutsche Registrierung D-FWMV, sowie ihr heutiges Aussehen mit der "taktischen" Kennung "1+V". Aufgrund umfangreicherer Anpassungen beim Aufbau erhielt sie die Typbezeichnung FW 190 A-8/M ("M" für MeierMotors). Gut ein Jahr später, im April 2011, erfolgte der Rollout mit den ersten Motorentestläufen, am 10.08.2011 dann der Erstflug in Bremgarten. Am Steuerknüppel saß der legendäre Airshow-Pilot Marc „Leon“ Mathis, der auf tragischer Weise im November 2015 bei der Erprobung eines UL-Flugzeuges tödlich verunglückte.

Danach verliert sich die Spur der D-FWMV, bis sich in 2012 die Gerüchte über eine FW 190 in Braunschweig verdichteten. Es fehlte aber immer noch jeglicher Hinweis darauf, um welche Maschine es sich dabei handeln könnte.

Anfang 2012 wurde an der Maschine fehlerhafte Vernietungen an den Tragflächen festgestellt, was das Luftfahrtbundesamt (LBA) veranlasste, einen entsprechenden Hinweis zur Prüfung der Vernietung an alle deutschen Betreiber einer FW 190 sowie ausländische Luftsicherheitsbehörden zu schicken. Entsprechende Nachbesserungen an der D-FWMV waren notwendig.

Zwar wurde nicht bekannt, wann genau die Maschine in welchem Zustand nach Braunschweig kam – öffentlich dokumentiert wurde sie am Platz vom LCBS das erste Mal bei Rollläufen am 13.08.2013. Damit stand nun auch fest, welche FW 190 zukünftig das Spektrum der interessanten Flugzeuge am BWE bereichern würde - eben die D-FWMV.
Auch wenn sie von der Lackierung her nicht unbedingt einem historischen Vorbild entspricht - was für Warbird-Enthusiasten enttäuschend sein mag - ist sie doch durch die unlackierte und polierte Motorabdeckung, sowie das ebenso gehaltene Seitenruder, optisch durchaus ein Hingucker. Interessanterweise wurden die stilisierten schwarzen "Adlerschwingen" links und rechts am Rumpf hinter der Motorabdeckung übernommen, die einige Focke-Wulf Fw 190 im 2. Weltkrieg in unterschiedlichen Ausführungen trugen. Neben der schöneren Optik haben sie den Vorteil, dass sie die dunklen Ruß-Spuren hinter dem Auspuffauslass hinter der Motorhaube kaschieren.

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LCBS-Erstsichtung - D-FWMV beim Rollen auf dem Taxiway. Hier noch ohne Radabdeckung und Propellerhaube.


Gesichert ist der Tag des Erstflugs der D-FWMV in Braunschweig. Er erfolgte am 05.11.2013 mit dem bekannten Test- und Warbird-Piloten Klaus Plasa im Cockpit. Gegen 10:25 Uhr hob sie mit dem kraftvollen, markanten Wummern ihres 1.900 PS starken Sternmotors von der „Zwo Sechs“ ab, zog ihr Fahrwerk ein und stieg in den blauen Himmel über Braunschweig. Nach einer südlichen Platzrunde kehrte sie kurz danach gegen 10:30 Uhr wieder zurück und setzte sicher auf der "Zwo Sechs" auf. Der Erstflug war erfolgreich absolviert und alle, die diesem Moment beigewohnt hatten, waren von dem Schauspiel beeindruckt, wenn nicht gar begeistert.

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Der Erstflug: Rollen zum Start. Gruß an die Towerbesatzung ...


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... Heck anheben ...


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... und sie ist das erste Mal in Braunschweig in der Luft.


Ein paar Tage später, am 13.11.2013, berichtete eine lokale Tageszeitung über einen Zwischenfall am Flughafen, in den nach Angaben von Anwohnern ein Nachbau einer Kriegsmaschine verwickelt gewesen sein soll, was auf die FW 190 schließen ließ. Die Maschine musste wegen eines Motorschadens aufgrund Ölverlustes eine Notlandung durchführen.
Danach war die FW 190 eher sporadisch in der Luft zu sehen, es ist aber davon auszugehen, dass die Erprobung und das Einfliegen der Maschine einen längeren Zeitraum in Anspruch genommen haben. Auf jeden Fall ist es seit dem für Flughafenbesucher und Spotter immer wieder ein Highlight, wenn diese elegante und dennoch robust erscheinende Maschine mit dem charakteristischen Klang ihres großvolumigen Sternmotors zum Start rollt und sich in die Luft erhebt.

Unterbrochen wurde diese Erprobungs- und Einflugphase dann ein weiteres Mal durch eine Notlandung am 29.07.2014, als die Maschine offensichtlich aufgrund technischer Probleme mit eingezogenem Fahrwerk auf der Graspiste der Segelflieger auf der Nordseite des Platzes eine kontrollierte Bauchlandung vollzog. Glücklicherweise wurden bei diesem Zwischenfall keine Personen verletzt und die Maschine konnte wieder instand gesetzt werden. Nach einigen Monaten wurde der Flugbetrieb wieder aufgenommen.

Leider liegen zum aktuellen Status der Maschine keine weiteren Informationen vor, insbesondere nicht darüber, ob die Erprobungs- und Einflugphase beendet ist, oder ob noch offizielle Abnahmen ausstehen. Aber dieses in vielerlei Hinsicht außergewöhnliche Flugzeug ist nach wie vor von Zeit zu Zeit am Himmel über Braunschweig und zwischen Harz und Heide unterwegs - in friedlicher Mission, was ihrem historischen Vorbild vor über 70 Jahren nicht vergönnt war.

Da es für die Zeit am BWE nur wenige offizielle Informationen zur D-FWMV gibt, würden wir uns freuen, wenn uns unsere Forumsleser helfen könnten, diese Lücke zu schließen oder zumindest etwas kleiner zu machen. Wer dazu beitragen kann und möchte, kann gern über unser Online-Formular Kontakt zu uns aufnehmen.



Impressionen der D-FWMV in Braunschweig

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Art Gallery

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Coming back


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End of Mission


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Evening glow



Alle Bilder der D-FWMV: LCBS-Bilderdatenbank

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Quellen, weitergehende Informationen und weiteres Bildmaterial

Für Informationen aus Sekundärquellen keine Gewähr.

Das historische Vorbild
Focke-Wulf Fw 190: Wikipedia
Messerschmitt Bf 109: Wikipedia
BMW 801: BMW Group
BMW 801: Wikipedia


Die Neuauflage - Flugwerk FW 190 A-8/N
Flug Werk: Homepage
Airventures: Erstflug Flug Werk FW 190
Falconia-Leipzig, Dr. Kluge: FW 190 – Wieder über Deutschland – FW 190 von Flug Werk
Schwezow Asch-82: Wikipedia


Geschichte der D-FWMV
Geoff Goodall’s aviation History Site (Seite 8): Werk Nummer 980554 FW 190 A-8/N D-FWMV
Airport-Data.com: G-FWAB
Dorst Freiburg: FW 190 A-8/N WkNr 980554
Airventures: FW 190 in Bremgarten
Key publishing Ltd, The Aviation Forum: Structural problems with Flugwerk FW 190 A-8/N in Germany
LCBS-Forum: 29.08.2013:Flug Werk 190 D-FWMV
LCBS-Forum: 05.11.2013: Flug Werk FW 190 D-FWMV: 1. Take- Off BWE
LCBS-Forum: FW 190 D-FWMV Notlandung
Klassiker der Luftfahrt: Bauchlandung der FW 190 A-8/N in Braunschweig
Gonzo Aviation.com: Fw-190 / D-FWMV núdzové pristátie pri zálete
Braunschweiger Zeitung online 13.11.2013: Flughafen war für drei Stunden gesperrt
Gruß Uwe :hi:


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