Fluggesuch nach Helgoland

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Fluggesuch nach Helgoland

Beitragvon Karsten » 13.11.2009 11:56

Was würde ein Tagesausflug nach Helgoland kosten?


Hauptziel ist die Beobachtung der Seehunde auf der Düne.

Ende Dezember oder im Januar soll geflogen werden.

OLT bietet returns ab Bremerhaven für 155 Euro an. Zuszüglich der Fahrtkosten für die ca 400km.
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Re: Fluggesuch nach Helgoland

Beitragvon BSer » 13.11.2009 16:20

Meinst du ab BWE mit einer größeren Maschine à la Skymaster oder F406 (falls die da landen können)? Ansonsten hätte ich einen Piloten im Freundeskreis, der würde mit einer C172 dort hin fliegen. Kann aber nur noch 3 Paxe zuladen, obwohl es dann immer noch billiger ist als mit OLT + Anfahrt.
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Re: Fluggesuch nach Helgoland

Beitragvon Karsten » 13.11.2009 18:56

Ich denke an Abflug ab BWE mit einer kleineren Maschine. Denke 2 Plätze wären dann von uns belegt.
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Re: Fluggesuch nach Helgoland

Beitragvon ich » 13.11.2009 19:28

moin,

super trip!

aber helgoland ist nicht ohne, ne längere strecke über wasser kommt dazu :"":
such dir nen erfahrenen piloten!!!
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Re: Fluggesuch nach Helgoland

Beitragvon Karsten » 14.11.2009 10:57

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Re: Fluggesuch nach Helgoland

Beitragvon pcflyer1963 » 14.02.2010 17:55

Helgoland ist schon lange ein Flugziel von mir.
Wenn wir da zusammen was machen könnten, wäre das super.
Aber dann erst im Frühjahr, momentan ist ja nicht grade optimales Flugwetter, lach.
Wegen der Beschränkung mache ich mir keine Gedanken, da ich alle Voraussetzungen für eine Landung auf Duene erfülle.
Wir werden mal beim nächsten Treffen Ende des Monats drüber reden.

Schönen Sonntag dann noch.
Luft hat keine Balken ;-) Gunnar
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Re: Fluggesuch nach Helgoland

Beitragvon Revilo » 21.02.2010 03:35

Für das Anfliegen von Helgoland sind per NfL (also verbindlich) 100 Stunden Erfahrung als PIC gefordert. Wenn man in den 100 Stunden einen großen Anteil an Starts/Landungen, ausreichend Erfahrung mit Pisten kürzer als 600 Meter und Übung mit starkem Seitenwind und mit Abflugmassen nahe MTOW hat, sollte das auch reichen. Wenn man in den 100 Stunden nur große Strecken geflogen ist (mit geringem Platzrundenanteil) und womöglich an einem Platz beheimatet ist mit mehr als 1000 Metern Piste, dann sollte man das lieber lassen, auch wenn die formalen Voraussetzungen erfüllt sind.

Die Strecke über Wasser ist ausreichend lang, daß eine gewisse Zeit lang kein Festland im Gleitbereich des Flugzeugs liegt. Man kann ja nicht beliebig hoch fliegen. Jedem, der diese Strecke mit einer einmotorigen Maschine zurücklegt, muß klar sein, daß man bei einem Motorausfall automatisch naß wird. Luftfahrtzugelassene Schwimmwesten (Ablaufdatum!) für alle Sitzplätze und eine Einweisung sind deshalb vorgeschrieben. Damit möchte ich nicht Panik verbreiten (ein Motorausfall ist über Wasser genauso unwahrscheinlich wie über Land), jedoch sollten die Passagiere immer über das Risiko aufgeklärt werden und ihre eigene Entscheidung treffen.

Das schwierige an Helgoland sind die Windverhältnisse, die sich schnell ändern können. Windstärke und Böen sind in der Regel deutlich heftiger als auf dem Festland. Übung mit Seitenwindlandungen auf dem geflogenen Muster halte ich für das wichtigste.

Die Landung selbst ist kein Problem. Wenn man Ziellandungen beherrscht und definiert am Anfang der Piste aufsetzen kann, spielt es keine große Rolle, ob man 480 Meter oder 2500 Meter vor sich hat. Die Landestrecken der Echo-Klasse sind nicht sooo wahnsinnig groß. Für die Entscheidung zum Durchstarten kann man sich natürlich nicht so viel Zeit lassen wie in Braunschweig, das ist klar.

Beim Start muß man halt tatsächlich mal ordentlich anhand des Flughandbuches rechnen, mit allen Faktoren. Nach dem Ende der Piste kommt gleich das Wasser. Wenn die Maschine vollbesetzt in 480 Metern sicher starten soll, dann muß sie schon ordentlich motorisiert sein. Es nützt einem nämlich nichts, wenn die Räder bei 479 Metern abheben, weil man so nicht per Augenmaß entscheiden kann, ob es reicht oder nicht. Ein rechtzeitiger Startabbruch bei "reicht doch nicht" wäre dann nicht möglich. Deshalb sollte man auch vorschriftsgemäß die Startstrecke über ein 50-Fuß-Hindernis nehmen und nicht - wie viele das bei Hindernisfreiheit im Abflug machen - die Startrollstrecke plus irgendeinen selbst geschätzten Zuschlag. Hier hilft einem der Wind dann wieder, der bei der Landung gestört hat. Mit einer kräftigen Gegenwindkomponente verkürzt sich die Startstrecke doch erheblich.

Navigatorisch ist Helgoland äußerst einfach, da auf der Insel praktischerweiwse eine VOR-Station steht.

Als ich zuletzt geschaut habe, gab es noch eine Flugplanpflicht für Flüge von/nach Helgoland. Könnte aber sein, daß die mittlerweile aufgehoben ist.

Empfehlenswert ist auf jeden Fall, das Päckchen mit den Erdankern und Seilen zum Sichern des Fliegers einzupacken ;)
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Re: Fluggesuch nach Helgoland

Beitragvon Karsten » 21.02.2010 09:04

Hallo Oliver,

danke für die Fakten und die realistische Einschätzung!

Hab jetzt trotzdem keine Angst ;-)

Also müssen wir dann eventuell mal sehen was wir daraus machen.
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Re: Fluggesuch nach Helgoland

Beitragvon pcflyer1963 » 26.02.2010 18:17

ich habe auf der C172 mehr als 200 Stunden Erfahrung und mehr als 600 Landungen, da meine Streckenflüge nicht so häufig vorkommen , wie Platzrunden, Ziellandungen und Rundflüge. Und mit Seitenwind kann ich sicher auch mehr als gut umgehen, in Weiden(OPf., wo ich meinen Schein gemacht habe, hatten wir regelmäßig Seitenwind bis zu 15kt aus allen möglichen Richtungen und durch die Lage des Flugplatzes sind Scherwinde und Böen fast normal und gehören zur Landung, wie die nötige Fahrt.
Und durch meinen Flug nach Griechenland weiß ich auch, wie es sich anfühlt, nur noch Wasser unter sich zu haben.
Vorraussetzung für einen Flug nach Helgoland ist gute Sicht, diesiges Wetter wäre nicht so passend, ich kenn das noch von meinem Flug nach Sylt, wo ich vor drei Jahren zuletzt gewesen bin. Wenn der Horizont und das Meer nur noch eine einfarbige graue undefinierbare Masse werden, ist es nicht grade gemütlich über Wasser zu fliegen.
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Re: Fluggesuch nach Helgoland

Beitragvon Swen » 27.02.2010 12:34

Ich bin mir der Gefahr bewusst, aber mich würde es trotzdem reizen.
Bis denn der Swen

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Re: Fluggesuch nach Helgoland

Beitragvon pcflyer1963 » 28.02.2010 17:28

es gibt so einen schönen Spruch: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.
Wenn der Flug ordentlich vorbereitet ist, und dafür werde ich sorgen, das Wetter stimmt, dafür seid ihr verantwortlich, lol, und die Maschine top ist...
was soll dann noch passieren..? smile
nee ich weiß, ganz so einfach ist das nicht, aber ich habe euch ja beim letzten Treffen auch gesagt, daß ich schon einige Strecken über Wasser geflogen bin und deswegen weiß ich. worauf ich mich da einlasse und ich sehe da eine Probleme darin.
Auch wenn es kein alltäglicher Flug wird, so ist es dennoch nur ein Flug von A nach B.

und das Flugzeug weiß ja nicht, ob es über Wasser oder Land fliegt.
Ich werde mal nachfragen bei Aero West, ob die das nötige Equipement für den Flug haben. Also Schwimmwesten, Schlauchboot usw.
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Re: Fluggesuch nach Helgoland

Beitragvon Revilo » 03.03.2010 22:13

pcflyer1963 hat geschrieben:Ich werde mal nachfragen bei Aero West, ob die das nötige Equipement für den Flug haben. Also Schwimmwesten, Schlauchboot usw.


Da es dort schon Erfahrungen mit Wasserlandungen gibt, tippe ich mal auf "ja". ;)
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